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GALERIE 2 Olympiastadt Iraklio
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Das Foto am Morosini-Brunnen gehört für Besucher zum Pflichtprogramm ...
Alles in allem ist Iraklion keine Stadt, die den Fremden sofort in ihren Bann zieht. Viele
finden sie sogar enttäuschend häßlich. Das gilt vor allem, wenn man sich der Stadt vom
Landweg her nähert und zunächst nur die wie überall in südlichen Ländern unaufgeräumt
und halbfertig wirkenden neuen Wohn- und Industrieviertel entlang der Ausfallstraßen zu
Gesicht bekommt. Den besten Eindruck hat man noch, wenn man mit dem Schiff ankommt ....
Aber auch, wenn man Iraklion nicht gleich von seiner "Schokoladenseite" kennenlernt, kann
man dieser Mischung von östlicher Basarstadt und farbloser moderner Entwicklungsstadt
nach und nach gewisse Reize abgewinnen. Natürlich braucht man gute Nerven, um sich
von dem zumindest in den späten Nachmittagsstunden hektischen Verkehr und den ohne
Unterlaß drängelnden und schubsenden, eilig vorwärtshastenden oder gemächlich dahin-
schlendernden Menschen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Andererseits ist es aber
auch ein belebender Kontrast, etwa nach einem Ausflug in die weitgehend noch unberühr-
te kretische Landschaft abends einen Bummel durch die geschäftige Stadt zu machen und
anschließend in einer ihrer stets gut besuchten Tavernen einzukehren.
(Marie-Luise Schmidt di Simoni: Schroeder Reiseführer Kreta, 1981)
Entwicklung der Einwohnerzahlen von Iraklion
60.000 (um 1960) lt. Nagels Reiseführer Griechenland. Ausgabe 1962
Aktuell (2004) schwanken die Angaben zwischen 120.000 und 160.000
Weitere Ansichten über Iraklion:Die Hauptstadt Kretas entbehrt jeder Anziehungskraft, um nicht zu sagen: hinterläßt
einen langweiligen Eindruck. Mit Ausnahmen natürlich, welche die Regel in Gestalt
einiger hübscher, wirklich angenehmer Ecken bestätigen (Markt, Fußgängerzone).
Wer gemerkt hat, daß die Touristen im Sommer wie Heuschreckenschwärme in die
Stadt einfallen und daß der Flughafen nur vier Kilometer entfernt liegt eine wahre
Ohrenfreude! wird schleunigst das Weite suchen. Und das ist gut so, denn in der
allernächsten Umgebung warten zum Teil wundervolle atemberaubende Landstriche
auf Erkundung. Immerhin bietet Heraklion Sehenswürdigkeiten wie das Archäologische
Museum und den Palast von Knossos in der Nähe, sonst könnte man gleich weiterfahren.(w3.interconnections.de/onlinebuecher/kreta/index.html?/onlinebuecher/kreta/kreta-heraklio.html)
Heraklion:
Hier ist alles vertreten, was den Charakter der Insel ausmacht.(schreibt ein Journalist in der österr. Zeitung KURIER v. 7. 3. 2007)
050131-060511-070306
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